Euphonium Records
     

marshall smith - reviews

Heathen Harvest: Marshall Smith Colours review (February 2007) "... Filled with surfer guitar licks and almost Elvis-styled vocals and lyrics at times, the listener is brought to a state of nostalgia; whether he or she likes it or not..."

Marshall Smith Colours press release (September 2006) Find out more about the band's debut release

Soundsxp.com (October 2006) "... a more mellow A Witness..."

Bloom Magazine, Music Scan, Alternative Nation and Outlawtown Magazine (September 2006) Great reviews in the German and Czech press

Uncut (September 2006) "The spiky, nagging guitar riffs you might expect from such pedigree is eveident from the opening bars..."

Soundsxp.com
Colours, reviewed by Ged M, October 2006

Alan Brown and Vince Hunt last wrote a song together in 1989, the magnificent "I Love You, Mr Disposable Razors" for A Witness. They're now reunited, having hooked up with Daren Garrett (ex-Nightingales' percussionist) to form Marshall Smith.

They might be older and wiser (check the anguished love song "Happy To See Astrid") but the spirit of C-86 lives on in the spiky, melodic pop and soaring guitars on "Colours". It still sounds like the bands the members belonged to, when you hear the Nightingales influence on "Jumpin' A Red Light" or A Witness's surreal weirdness carried on in "Euphonium Fishgarden".

The best of the other tracks are "A Thousand Curves", a blitz of tuneful artrock while "Underground Music Artist" is a sweaty blues complete with subterranean bassline.

There's been evolutionary rather than revolutionary change in the last 17 years so if you want to hear what a more mellow A Witness would have sounded like, this shows you pretty well.
Read the review in full at soundsxp.com
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Marshall Smith - Colours
Bloom Magazine, September 2006

Beinahe wäre er wohl untergegangen, allein in einigen alten Musikzeitungen und letzten, blassen Erinnerungen erhalten geblieben, ansonsten in Vergessenheit geraten und aus den umfangreichen Popularmusik-Aufzeichnungen verschwunden: Marshall Smith. Doch dann wird doch tatsächlich, nachdem alte Original-Bänder auf einem Dachboden auftauchten, das Album seiner Band A Witness wieder-veröffentlicht und kurz darauf erscheint sein Solo-Album "Colours".

Zusammen mit seinem alten Band-Kollegen Vince Hunt, welcher auch bei A Witness den Bass spielte, und dem durch seine Pram-Partizipation bekannt gewordenen Schlagzeuger Daren Garratt gestaltet eine abwechslungsreiche Liedersammlung.

Die Produktion ist ungeschönt, bildet schmucklos Ideen und Interplay der Beteiligten ab, aus denen sich einige schöne Mitsing-Refrains herausschälen. Das Zentrum von "Our Little Secret" verfügt über einen, das überschwängliche "Happy To See Astrid" sowieso.

Die störrisch und kratzig klingende, scharf akzentuierte Gitarre lenkt Smith durch verschiedene Genres. Simpler Rock eröffnet das Album, hinzu kommt urbaner Rhythm And Blues, Funk-Bezüge und Proto-Brit-Pop - wie von The Smiths.

Marshall Smith unterzieht seine Lieder aber keinem Zwang zur Vielseitigkeit. Ganz nüchtern agiert er, bis die Melodien selbst-gesteuert daherkommen. Zumeist recht grundlegende, erst einmal unaufregende harmonische und rhythmische Strukturen verknüpfend, schrubbt der Band-Kopf sein Instrument, streichelt es selten, lässt lieber den Bass sinnieren und das Schlagzeug den eingängigen Backbeat klopfen, bei Bedarf außerdem etwas mehr Aufregung einbringen und hektisches Treiben andeuten. Obwohl Schnörkel und Beiwerk auf "Colours" fast vollständig vermieden werden, darf Marshall Smiths Gitarre im letzten Stück dann sogar ausgiebig singen. Das abschließende Titelstück bringt ein versöhnliches Ende.
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Marshall Smith - Colours
Euphonium Records (Soulfood Music) VÖ: 14.09.2006

Späte Findung - Outlawtown Magazine September 2006

Kann sich noch jemand an A Witness erinnern? Insider haben sich seinerzeit über die gemeinsamen Produktionen von Alan Brown und Vince Hunt gefreut, doch seit mittlerweile 16 Jahren gibt es die Band nicht mehr, und um das Duo ist es eher ruhig geworden. Beide haben sich mit kleineren Projekten herumgeschlagen, bis man sich nun als Marshall Smith wiedergefunden hat. Gemeinsam mit Daren Garratt veröffentlicht die Band ihr Debüt "Colours".

"A Thousand Curves" lässt bereits eine Spur Lo-Fi aufflackern, speziell in punkto produktion. Anstatt mit einem Soundwall zu erschalgen, laufen die Instrumente dezent auf ihren Bahnen, greifen kaum an. Ein Song wie "Cross Of Wages" ist dafür lebhaft und kraftvoll, deutlich rockiger. Vor allem die starke Präsenz der Bassgitarre fällt immer wieder auf. Von nun an läuft es sauber und rund durch. "Underground Music Artist" verhält sich etwas düsterer, lässt aber immer wieder hohe musikalische Klasse aufflackern. "Please Let This Go On Forever" fällt nicht sonderlich auf, während das bluesig zerfahrene Happy To See Astrid" mit zu den besten Songs des Albums zählt.

Auch "Slump On The Liko" und "Jumpin' A Red Light" laufen eher unspektakulär, jedoch sauber rockend vorbei, bis schließlich das wirre, verkopfte "Euphonium Fishgarden" immer länger und länger wird, dabei verschiedenste Einflüsse mitnimmt. Nach dem netten "Our Little Secret" schließt der Titeltrack mit zahlreichen Gitarrenexkursen rund ab.

Man muss sich erst an die spröde, düstere Produktion von "Colours" gewöhnen, um das Album wirklich zu mögen. Verhältnismäßig viele Songs bewegen sich in einem ähnlichen, beinahe standardisierten Schema, ohne jedoch zu langweilen. Doppelt gut sind dann kleinere Überraschungen und inszinierte Jamsessions, die Marshall Smith richtig spannend machen. Trotzdem bleibt noch einiges zu tun fürs nächste Album.
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